Evangelische Jugend gedenkt der Todesmärsche
Durch gemeinsames Gedenken nicht vergessen, weil das, was war, nie wieder sein darf. Unter diesem Motto versammelten sich am vergangenen Mittwoch in Wetterfeld Menschen von jung bis alt. Jedes Jahr setzt hier die Evangelische Jugend aus dem Bayerwalddekanat ein Zeichen gegen das Vergessen und leistet so einen wichtigen Beitrag dazu, die Gräueltaten der Nationalsozialisten nicht zu vergessen. Bereits seit 1997 gedenken sie am 23. April in Wetterfeld an die Opfer der Todesmärsche.
Was ist extrem, was ist extremistisch? Welche Haltung ist Teil des demokratischen Diskurses, legitim und auszuhalten? Was ist extremistisch, verfassungsfeindlich und abzulehnen? Wo sind rote Linien, individuell, für die Evangelische Jugend und für unser aller friedliches Zusammenleben?
Dieses Angebot konnte die evangelische Kirchengemeinde Nittenau nicht ausschlagen: Über den Orgelsachverständigen der bayerischen Landeskirche Gerd Hennecke ist der Gemeinde eine fast neuwertige Orgel aus der Kapelle des Kardinal-Hengsbach Hauses der Diözese Essen angeboten worden. Dieses katholische Tagungszentrum wurde Ende 2021 geschlossen.
Evangelische Jugend feiert Jugendgottesdienst in Cham
Am 7. Februar lud die Evangelische Jugend ein zum Jugendgottesdienst zur Jahreslosung 2025. "Prüft alles und behaltet das Gute!" motivierte die ca. 30 Gottesdienstbesucher sich an verschiedenen Stationen zu versuchen. Jugendpfarrer Heiko Hermann hatte sich einiges überlegt: Bei der Station Aschenputtel zum Beispiel musste man Linsen sortieren, bei einem Bilderrätsel die Fehler finden, an einer anderen Station Aussagen auf das Wahre zu untersuchen und bei der Würfelstation einfach mal eine Runde Mäxchen spielen.