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Evangelisches Dekanat Cham

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Roding-Mitterdorf – Pfarrer Norbert Ehrensberger und sein katholischer Kollege Holger Kruschina folgten beide gerne der Einladung des Sonderpädagogischen Förderzentrums Cham in die Außenstelle Mitterdorf.

Dort stellten sie sich den Fragen der Kinder, die in einem ökumenischen Unterrichtsprojekt zusammen mit ihren Religionslehrkräften Johanna Baier und Armin Hamann zum Thema "Ökumene" gearbeitet hatten.
Dem Treffen vorausgegangen waren gegenseitige Besuche in den beiden Rodinger Kirchen.

Nun aber sangen katholische und evangelische Kinder und Lehrkräfte, beteten gemeinsam und ließen sich schließlich zu einer Brotzeit einladen.

Die Kinder waren begeistert vom Besuch der beiden Rodinger Pfarrer und konnten an diesem Projekt ganz praktisch Ökumene lernen:

Evangelische und katholische Christen haben viel, was sie vereint und zueinander führt. "Vielleicht machen wir das bald wieder?!, hoffte eine Schülerin.


Am kommenden Donnerstag werden viele Männer sich entweder als Vater feiern lassen oder selbst miteinander los ziehen. Dass wir überhaupt an Christi Himmelfahrt frei haben, liegt an der christlichen Vorstellung, dass Jesus nicht nur auferstanden ist, sondern in den Himmel zurückkehrt. „Aufgefahren in den Himmel, und sitzt zu Rechten des Vaters…“ so heißt es im Apostolischen Glaubensbekenntnis. Diese Aufnahme in den Himmel feiern wir genau 40 Tage nach Ostern, daher ist Christi Himmelfahrt immer ein Donnerstag. In Deutschland ist dieser Tag seit den 30er Jahren ein gesetzlicher Feiertag. In vielen Regionen gibt es in den Tagen davor Bitt-Prozessionen.

Viele evangelische Gemeinden nutzen Christi Himmelfahrt, um einmal die Kirche zu verlassen und einen Gottesdienst draußen im Grünen zu feiern. So tun sich die Gemeinden Bad Kötzting, Regen-Bodenmais und Zwiesel zu einem Bayerwald-Gottesdienst zusammen und zwar auf der Burgruine Altnussberg. Er beginnt um 10 Uhr 30.


Gedenken an das Ende des Todesmarsches

Weit schweift der Blick, vom Osser im Osten bis ins Schwandorfer Land im Westen. Das erste Frühlingsgrün zeigt sich, eine Bank lädt zum Verweilen ein. Ein idyllischer Ort bei Wetterfeld im Landkreis Cham, wäre da nicht das große Holzkreuz mit den drei Gedenktafeln. Ein Davidstern, ein orthodoxes und ein westliches Kreuzsymbol erinnern an 567 Häftlinge des Konzentrationslagers Flossenbürg, die während eines Todesmarsches nach Dachau im April 1945 ihr Leben verloren.

Jährlich am 23. April gestalten die Evangelische Jugend und das Dekanat Cham eine Gedenkfeier. Das ist nötig, so Dekan Walter Kotschenreuther „um dem Vergessen zu wehren. Denn gerade die Umtriebe der letzte Zeit zeigen deutlich, wie wichtig die Erinnerung ist.“ Und so zogen etwa siebzig Menschen, Jugendliche und Erwachsene, Evangelische und Katholiken, von der Bundesstraße 85 hinauf zur Gedenkstätte, jeder mit einem Stein in der Hand. Die legten sie, jüdischem Brauch folgend, in einer eindrucksvollen Zeremonie vor dem Kreuz nieder, nacheinander und immer mit den Worten „Ich vergesse es nicht!“

Dabei war es schwer, sich vorzustellen, dass an diesem schönen Ort im Frühling vor 67 Jahren grausame Dinge geschehen sein sollen. Aber eine Dame bestätigte es spontan. „Ich habe die Toten liegen sehen,“ rief sie sichtlich aufgewühlt, „dort drüben und da drunten sind sie gelegen.“

Dass dies alles nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart ist, darauf wies Dekan Walter Kotschenreuther hin. „Wenn ein Verrückter 77 Menschen umbringt, wenn in Afrika Kinder zu Soldaten gemacht und gezwungen werden, ihre eigenen Angehörigen zu töten, dann zeigt sich, wie wichtig es immer wieder ist, für das einzutreten, was wir unter Freiheit und gegenseitigem Respekt verstehen. Jeder Mensch ist ein Unikat, ein besonderes Exemplar Gottes, und darum schützenswert und liebenswert."


Möbel, Spielsachen, Kleidung und vieles mehr. All das gibt es, gebraucht aber gut, zu günstigen Preisen im Werkhof, dem Sozialkaufhaus des Diakonischen Werkes Cham. Die Waren können gebracht werden, sie werden auf Wunsch auch abgeholt, wenn nötig in der Werkstatt aufgefrischt und dann in den Verkaufsräumen aufgebaut.

Zu finden ist das Sozialkaufhaus im Ziegeleiweg 10 in Cham-Katzbach, von der Innenstadt kommend die erste Straße nach dem Bahnübergang rechts abbiegen. Die Telefonnummer lautet 09971 1 35 97 16 und geöffnet ist vorerst werktags von 10 bis 15 Uhr, samstags bis 12 Uhr.


Das Sozialkaufhaus der Diakonie Cham sucht einige ehrenamtliche Fahrer, die bereit sind, ein oder zweimal im Monat mit einem 3,5-Tonnen-Kleintransporter Möbel abzuholen oder zu liefern. Es geht nur um das Fahren, für den Transport und Aufbau der Möbel sind Mitarbeiter vorhanden. Interessenten melden sich bitte beim Sozialkaufhaus, Ziegeleiweg 10 in Cham-Katzbach oder unter Telefon 09971 1 35 97 16 .