EJ - Aktuell

Evangelische Jugend im Bayerischen Wald auf den 1000ern

Jugend unterm Gipfelkreuz
Bildrechte: Fabian Geissler

Vom 15. auf 16. Juni machten sich 12 Teilnehmer der Evangelischen Jugend im Bayerwalddekanat auf, um die Tausender des Bayerischen Waldes zu erkunden. Unter der Leitung von Pfarrer Nagel und dem Dekanatsjugendreferenten Fabian Geissler startete die kleine Gruppe am Eck. Ziel für den Freitagabend und die Nacht war die gemütliche Scharebenhütte. Mühlriegel, Ödriegel, Waldwiesmarterl und Schwarzeck waren die ersten Gipfel. Gestärkt und ausgeschlafen ging es am Samstag über den unscheinbaren Enzian hoch zum Kleinen und Großen Arber. „Endlich Ruhe und eine wundervolle Aussicht!“ So begeistert klang ein Abiturient und so entschloss man sich die Route zu verlängern und über das Mittagsplatzl zum Großen Arbersee abzusteigen. Anstrengend aber glücklich kamen alle ins Ziel.

 


Beten statt Chillen

T-Shirt: Taize-Freizeit
Bildrechte: Fabian Geissler

Wenn junge Erwachsene das Wort „Ferien“ hören, denken sie meist an Städtetrips, Strand und Chillen. Dass Ferien aber auch ganz anders aussehen können, erlebte die evangelische Jugend im Dekanat Cham eine Woche, vom 20. bis 27. Mai. Unter anderem stand auf dem Programm das Beten zusammen mit 2800 anderen Jugendlichen, gemeinsame Bibelgruppen, ein Ausflug nach Cluny und sehr viel Spaß.

Gleich nach der Ankunft wurde den Älteren ein Job zugeteilt. Auch wurden die Baracken von allen 29 Teilnehmern bezogen. Dann ging es auch schon ab in den ersten Gottesdienst. Die, die zum ersten Mal dabei waren, waren sehr von den schönen Liedern überrascht. Denn Taizé ist ein ganz besonderer Ort. In den Gottesdiensten sitzen tausende Menschen auf dem Boden und anstatt einer langen Predigt wird ungefähr zehn Minuten geschwiegen. Auch das gemeinsame Essen ist etwas besonderes. Denn obwohl die Jugendlichen nach den anstrengenden Tagen meist sehr viel Hunger hatten, haben sich immer ein paar freiwillig gemeldet, um die Mahlzeiten an die anderen zu verteilen. Allgemein ist zu sagen, dass das Essen, obwohl es sehr einfach war, eigentlich sehr lecker gewesen ist.

Vormittags gingen die Jugendlichen in ihre Bibelgruppen, in denen immer viel diskutiert wurde. Während die Jüngeren damit beschäftigt waren, halfen die Älteren bei allen möglichen Aufgaben mit. Egal, ob es beim Kiosk beim Verkauf war oder im Gemüsegarten der Brüder, überall packten sie mit an.

Ein besonderes Highlight für die meisten war der Ausflug am Donnerstag in die in der Nähe liegende Kleinstadt Cluny. Dort wurde dann noch das ein oder andere Souvenir mitgenommen.

Als es dann am Sonntag nach Hause ging, nahmen die jungen Erwachsenen viel mit, was sich nicht wirklich in Worte fassen lässt. Denn Taizé ist ein ganz besonderer Ort, an dem man wunderbar nachdenken und jeder er selbst sein kann.


14. April 2018: Dekanats-Konfirmanden-Tag in Roding

Dekanatskonfitag
Bildrechte: Fabian Geissler

Roding — Basketball spielen oder sich mit Henna schminken? Die Wand hoch klettern oder lieber Singen? Das alles und einiges mehr war möglich beim Konfirmandentag des Bayerwald-Dekanats Cham in und um die Christuskirche in Roding. Jugendreferent Fabian Geissler hatte zusammen mit zahlreichen Helferinnen und Helfern die Aktivitäten vorbereitet und fast einhundert Konfirmanden kamen aus den Gemeinden zwischen Neunburg vorm Wald und Regen. Jede und jeder konnte zwei Aktionen auswählen, es gab auch die Möglichkeit zum Filzen, zum Schnitzen mit Speckstein, ein mysteriöses Werwolf-Spiel im Kirchturm und die Aufgabe, eine Kirche aus Bausteinen zu errichten. Die Konfirmanden sollten erfahren: Wir sind viele, nicht nur die mehr oder weniger kleine Konfi-Gruppe in der eigenen Gemeinde. Auf noch einen anderen Gedanken wies der Viechtacher Pfarrer Roland Kelber in seiner Andacht hin: Jeder hat seine besonderen Fähigkeiten und Ideen. Und wenn man beides füreinander einsetzt, entsteht Gemeinschaft, in der sich auch jede einzelne wohlfühlen kann. Und was meinten die Konfirmanden dazu? „War schon ok.“ Eigentlich das höchste Lob, das man erwarten kann.

 -wob-

 


Tiere in der Bibel
Evangelische Jugend auf Kinderfreizeit

Tiere in der Bibel
Bildrechte: Fabian Geissler

44 Kinder und Mitarbeiter beschäftigten sich vom 2.3. bis 4.3.2018 im Jugendhaus Karlstein bei Regenstauf unter der Leitung von Dekanatsjugendreferent Fabian Geissler mit verschiedenen Tieren in der Bibel. Daniel in der Löwengrube war sicherlich die spannendste Erzählung des Wochenendes. Weil einigen Ministern Daniel zu mächtig neben König Darius ist, wird ihm seine Frömmigkeit zum Verhängnis. Er wird mit Tod in der Löwengrube bestraft. Doch Gott verschließt den Löwen das Maul und rettet so Daniel vorm Tod. Ameise, Sperling und Kamel waren weitere Tiere, um die sich das Wochenende drehte. Zu diesen spannenden Geschichten bastelten die Kinder Sockenkamele und Wäscheklammertiere, durchzogen verschiedene Stationen einer Ameisenstraße und feierten einen Kindergottesdienst.


Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst

Jugend feiert Gottesdienst in Nittenau

Gottesdienst in Nittenau
Bildrechte: Fabian Geissler

Am 9.2.2018 veranstaltete die Evangelische Jugend im Dekanat Cham in der Erlöserkirche in Nittenau am Abend einen Jugendgottesdienst. Musikalisch umrahmte die Dekanatsjugendband „Dejuba“ die abendliche Feier. Mit kirchlichen Liedern wie „In der Stille angekommen“, aber auch mit den kultigen Songs „Father and Son“, „Summer of 69“ und „Wind of Change“ zogen sie die Jugendgemeinde in ihren Bann, was am spontanen Applaus am Ende zu hören war.

Unter dem Motto „Wasserwirbel“ stimmte Jugendreferent Fabian Geissler die Gottesdienstbesucher auf das Thema ein. Es sollte eine Wasserleitung vom Altar unten auf die Empore gebaut werden. Das Wasser in Form eines Balles musste von unten nach oben gebracht werden. Gesagt, getan. Dabei halfen viele Jugendliche und Erwachsene zusammen, um den Ball in verschiedenen Rohren nach oben zu bringen. Jugendpfarrer Heiko Hermann griff das Spiel und die Jahreslosung „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ in seiner Ansprache auf. Dabei ermunterte er alle auf Jesus zu vertrauen, ihm nachzufolgen und mutig das Leben zu gestalten. So wie Petrus versuchte, mutig übers Wasser zu gehen und dann von Jesus gerettet wurde, müssen auch wir keine Angst haben.

Nach den Fürbitten und dem Vater Unser von Pfarrer Stefan Nagel und dem Segen des Gemeindepfarrers Reiner Eppelein blieben viele Jugendliche noch in der Kirche, um gemeinsam bei Suppe und Wasser ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.


Evangelische Dekanatsjugendband
bereitete sich musikalisch auf das Jahr 2018 vor

Bild: Dekanatsjugendband
Bildrechte: Fabian Geissler

Vom 26.1.2018 bis 28.1.2018 trafen sich 17 Jugendliche der Evangelischen Jugend Cham im Jugendhaus Krailing, um gemeinsam neue Lieder für das kommende Jahr auszusuchen, zu arrangieren und einzuüben. Unter der musikalischen Leitung des Bad Kötztinger Pfarrers Stefan Nagel und des Jugendpfarrers aus Zwiesel, Heiko Hermann, probte die Band unter anderem den Klassiker Summer of 69, den Cat-Stevens-Hit Father and Son und das geistliche Lied In der Stille angekommen. „Mit vollem Einsatz und viel Power haben auch heuer wieder die Bandmitglieder neue Jugendliche integriert und in kurzer Zeit Bass, Cajon, Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Querflöte zu einer Einheit geformt,“ erzählt der begeisterte Dekanatsjugendreferent Fabian Geissler und führt fort: „Wir haben mit der Evangelischen Jugendband ein musikalisches Format, das mit viel Herz und viel Können die kommenden dekanatsweiten Jugendgottesdienste musikalisch gestalten kann.“ Schon in zwei Wochen, am 9.2.2018 um 18 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche in Nittenau, können alle im Rahmen eines Jugendgottesdienstes das Ergebnis der Bandfreizeit hören und sich anschließend bei einem Snack mit den Musikerinnen und Musikern austauschen.